Zsa Zsa Gabor: Goldener Sarg als Geschenk

Pietätlos ist einmal wieder diese Nachricht: Eine Firma bot angeblich dem Prinzengatten Zsa Zsa Gabors, Frederic von Anhalt, einen goldenen Sarg als Geschenk für seine noch lebende Gattin. Das Unternehmen hielt diese Idee wohl für eine besonders gute Marketing-Strategie! Die Firma produziert Luxussärge. Das geschmacklose goldene Todesgeschenk soll einen Wert von 40.000 Dollar haben. Da die Filmlegende Zsa Zsa Gabor derzeit offenbar um ihr Leben kämpft, so ist dieses Angebot umso tragischer in seiner Geschmacklosigkeit.

Die einstige Filmdiva Zsa Zsa Gabor soll sich in einem dramatischen Gesundheitszustand befinden. Sie befindet sich seit gestern schon wieder im Krankenhaus. Die 93-jährige kranke Frau soll hohes Fieber und Flüssigkeit in der Lunge haben. Zsa Zsa habe nach dem Frühstück Blut gespuckt. Ihr Bein seit erneut infiziert.

„Die Ärzte haben Zsa Zsa aufgegeben. Man kann ihr nur noch Schmerzmittel geben“, berichtete Ehemann Prinz Frederic von Anhalt zu dem äußerst kritischen Zustand seiner Frau. Der Prinz rechnet mit dem Schlimmsten. Diese traurige Nachricht hat sich ein Unternehmen zu Nutze gemacht und sich schon auf den Tod der Schauspiel-Legende eingestellt.

Zsa Zsa Gabor ringt mit dem Tod

Trotz des Wissens über den kritischen Zustand seiner Zsa Zsa glaubte der Prinzgemahl bei dieser Post seinen Augen nicht zu trauen: „Wir wollen Zsa Zsa Gabor ehren und einen exquisiten, handgemachten, 24-karätigen Goldsarg bereitstellen“, schrieb ihm der Luxussarg-Hersteller „The Gold Casket“ persönlich. „Wir glauben, dass Zsa Zsa den Menschen für immer in Erinnerung bleiben will, wie sie zu Lebzeiten war – wunderschön, elegant, kompromisslos und schlichtweg einzigartig“, wurde in dem Brief weiter erläutert. Der exklusive Sarg ist aus solidem Kirschholz gefertigt und mit 24-karätigem Gold überzogen. Er kostet normalerweise 40.000 Dollar.

Dieses frühzeitige Angebot schockte sogar den sonst so pragmatischen Prinzgemahl. „Ich werde den Sarg annehmen und das Gold einschmelzen, um einen schönen Ring daraus zu machen“, teilte der geschockte Frederic „TMZ“ mit. „Diese Leute sind krank“, so der Prinz von Anhalt. „Ich kann nicht verstehen, wie das Angebot unserer Firma als etwas anderes angesehen werden kann, als das, was es ist – ein gut gemeintes und respektvolles Geschenk“, sagte Edward Balfour, der Vize-Präsident des Unternehmens, der den Wirbel um das gut gemeinte Geschenk gar nicht wirklich verstehen kann.

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