Whitney Houston – Das Leben der Pop-Diva und ihr tragischer Tod

Whitney Houston - "The Bodyguard" (Quelle: Amazon)
Whitney Houston - "The Bodyguard" (Quelle: Amazon)

Sie war eine Kämpfernatur, wollte unbedingt wieder als Sängerin Ruhm und Ehre erlangen, doch das Schicksal meinte es anders. Am Samstagnachmittag wurde Whitney Houston tot in einem Hotelzimmer aufgefunden, neben ihr eine größere Anzahl an Medikamentenflaschen. Scheinbar hat die Diva aus den 80er Jahren ihrem Leben ein Ende gesetzt, jedoch nicht mit Absicht. Whitney Houston war ein »Stehaufmännchen« im Rampenlicht, eine Frau die sich immer wieder aus einem Sumpf von Drogen und Medikamenten freischaufelte.

 

Die einst so geschätzte Sängerin musste am Ende ihrer Tage viele Demütigungen ertragen und doch stand sie weiter tapfer auf der Bühne. Immer an ihrer Seite Tochter Bobbi Kristina Brown, eine junge 18-jährige Frau, die ihrer Mutter mit glänzenden Augen zuschaute. Sie war der größte Fan von Houston, ihre stützende Kraft, wenn die Sängerin wieder einmal rückfällig wurde. Und rückfällig wurde sie oft. In den vergangenen zehn Jahren machte Houston dramatische Schlagzeilen. Sie war gezeichnet von ihrem Leben, das ohne Drogen nicht zu funktionieren schien. Oft versagte ihre Stimme, nicht selten schimpfte sie wüst umher. Sie war unglücklich, eine gefallende Person in einem ausgemergelten Körper.

Whitney Houston: Ihr Kampf gegen die Drogen

Doch seit ihrer letzten Entziehungskur schien es wieder bergauf mit ihr zu gehen. Sie hatte große Pläne, spielte sogar eine Nebenrolle in einem Film. In dem Hotel in Beverly Hills, in dem sie tot aufgefunden wurde, gastierte sie, weil sie am Tag darauf auf der Grammy-Verleihung singen wollte. Doch dieser große Schritt nach vorne wurde ihr leider verwehrt.

Es heißt, Houstons lebloser Körper sei in einer Badewanne aufgefunden worden. Ist die Diva wirklich ertrunken? Eine Antwort darauf, kann nur eine Autopsie geben. Diese wurde gerade wegen der erhöhten Anzahl an Medikamenten angeordnet. Überdies kommt ebenso Fremdverschulden in Betracht, obwohl man davon weniger ausgeht. Wie dem auch sei – eine großartige Diva ist von uns gegangen, ein Mensch, der Zeit seines Lebens um Anerkennung und ein bisschen Glück kämpfte.

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