Weltuntergang 2012: Die ganze Wahrheit über die Maya, Nibiru & Co.

Die ganze Wahrheit über den Weltuntergang (Foto: © XtravaganT - Fotolia.com)
Die ganze Wahrheit über den Weltuntergang (Foto: © XtravaganT - Fotolia.com)

Weihnachten steht vor der Tür – aber Moment mal! Da war doch noch was: Richtig, der Weltuntergang 2012. Sicherlich ist Hollywood nicht ganz unschuldig daran, dass der morgige 21. Dezember ein Datum ist, auf das viele bangen Blickes schauen. Von Nibiru, Zombies bis zur Alieninvasion haben auch wir hier unsere großen Themenwochen zum Weltuntergang abgespult. Der Maya-Kalender, Sonnenwinde oder Polsprung – die Bandbreite der Weltuntergagstheorien reichte sogar noch viel, viel weiter. Der 21. Dezember entwickelte sich zum waschechten Netz-Hype, der morgen seinen höhepunkt finden wird. Und danach – am 22. Dezember ist auf jeden Fall Schluss mit dem Weltuntergangsboom. So oder so!

Die Untergangstheorie von Nibiru, dem zehnten Planet in unserem Sonnensystem, der mit unserer Erde kollidieren soll, scheint die spekatkulärste und am meisten “gehypte” von allen zu sein. Doch “der Zerstörer” hatte sich gegenüber namhafter Konkurrenz durchzusetzen. Eine gar nicht so weit hergeholte Weltuntergangs-Theorie 2012 besagt, dass ein Sonnensturm über unseren Planeten fegt, sämtliche Energienetzwerke lahmlegt und uns geadewegs zurück in die Steinzeit befördert. Dicht gefolgt vom Polsprung, bei dem Nord- und Südpol kurzerhand die Plätze tauschen und den gesamten Gobus in ein riesiges Katastrophenmeer stürzt – genauso wie bei Roland Emmerichs “2012″.

Die Maya sind schuld

Vorausgesehen haben sollen solche Spektakel schon die Maya, eine für ihre Zeit damals hochentwickelte Kultur, die sich der Astronmie verschrieben hat. Dass der Maya-Kalender bei etwas genaueren Recherchen überhaupt nicht am 21. Dezember 2012 endet, sondern lediglich ein neuer Zyklus (ähnlich wie bei uns auch wieder in gut einer Woche zu Neujahr) beginnt, lässt die heutigen Propheten kalt. Ein prominenter Name, der immer wieder durch das Netz geistert, ist auch Nostradamus – unser Ur-Prophet des Schrecklichen. Wie mehrdeutig und kryptisch seine Verse jedoch sind, davon kann sich jeder beim Lesen selbst ein Bild machen. Und der 21. Dezember – weder im Jahr 2012 oder noch irgendwann – findet in keiner seiner Originalschriften jemals Erwähnung. Das Datum wird ihm jedoch gerne nachträglich immer wieder angedichtet. Und warum das Ganze?

Weltuntergang: Ja! Doch bitte mit Stil!

Der Mensch an sich, obwohl sich immer gerne rational und bodenständig gebend, glaubt in seiner Natur an das Mystische, Übersinnliche; das dort noch etwas über ihm steht. Oder zumindest möchte er das glauben. Ein bisschen “Weltuntergang” hat wohl jeder in seinem Blut. Wenn man es nicht ganz so ernst nimmt, hat es zudem auch einen unterhaltsamen Charakter. Wir lüften jetzt schon ein paar Stunden vor Ende des Countdowns das Geheimnis und sagen: Nein, die Welt wird nicht untergehen. Also nicht morgen. Wer auf die Portion Mystik im Leben und spannende Lektüre steht, dem sei an der Stelle noch die Seite → rapael.net ← empfohlen, bei der auch noch einmal ordentlich Stimmung gemacht und das Rätsel um den Weltuntergang 2012 (wahrscheinlich) im Laufe des morgigen Tages noch gelöst werden wird. Und wenn wir nun ganz falsch liegen – und alles mit einem Riesenknall endet, dann aber wenigstens: “Weltuntergang: Ja! Doch bitte mit Stil!”

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