Artikel-Schlagworte: „Wirtschaft“

Foto: pixelio.de / Gerd Altmann
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Die Griechenland-Krise, die Beinahe-Insolvenz der USA und damit einhergehend das jüngste Börsenchaos. Jür jeden unverkennbar herrscht vor allem in der Weltwirtschaft derzeit mächtig Schieflage. In der Vergangenheit war es immer so – zumindest seitdem ich denken kann, dass kurz vor knapp ein Schalter umgelegt und der vielbefürchtete Super-Gau noch abgewendet wurde. So auch wie in den oben gezeichneten Szenarien. Doch zum ersten Mal seit langem hat man als Einzelner den Eindruck, dass es so wie es bislang lief nicht mehr lange gut gehen kann. Da drehen große Nationen einfach kurz an der Schuldenschraube, schaffen Raum für neue Investitionen mit Geld, das im Grunde überhaupt nicht da ist. Ähnlich wie das Pyramiden-System ist auch diese Machart irgendwann erschöpft – nämlich dann, wenn das hinterste Ende der Kette, Dienstleister oder kleine Unternehmen, die mehr als nur von Zahlen auf einem Display abhängig sind, kein Bares mehr erhalten. Wir scheinen auf der Schwelle angelangt zu sein, wo die Frage im Raum steht: Wie geht es danach weiter, wenn das gesamte System gekippt ist? Der Kapitalismus, bei dem es darum geht, so schnell und so viel Geld wie nur irgendwie möglich anzuhäufen, scheint in seiner Ur-Form am Ende – Revolutionsgedanke macht sich breit.