Steve Jobs: Tod einer Ikone – Apple-Jünger trauern um ihr Idol

Screen: Apple-Homepage
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Er war das Gesicht von Apple, derErfolgsgarant und Visionär des beliebtesten Unternehmens weltweit. Die Meldung über Steve Jobs’ Tod schockte heute eine ganze Branche und Millionen von Fans: Im Alter von 56 Jahren verstarb Jobs nach Angaben seines Unternehmens am Mittwochabend. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht bekannt, allerdings litt der Apple-Macher schon seit längerem an einem Krebsleiden – erst vor kurzem hatte er aus gesundheitlichen Gründen seinen Sitz als Firmenchef an Tim Cook übergeben, der Anfang dieser Woche das neue iPhone 4S präsentierte. Apple und Steve Jobs – diese beiden Komponenten gehörten einfach zueinander, sogar Internetriese und Konkurrent Google würdigte ihn nach Bekanntgabe seines Ablebens mit einer Erwähnung (inklusive Apple-Link) auf der Suchstartseite.

Wie sehr Apple von der Kreativität seines Zugpferds abhängig war, zeigt schon die Vergangenheit. Im Jahr 1976 wurde Apple von Steve Jobs und dessen damaligen Freund Steve Wozniak gegründet. 1985 schied Jobs jedoch nach Unstimmigkeiten mit seinem langjährigen Kompanen aus dem Unternehmen aus. Danach ging es steil bergab mit der Marke Apple, sie stand sogar kurz vor der Pleite. Währenddessen war Jobs bei den Pixar Studios eingestiegen, die heute als größte Animationsschmiede der Welt gilt.

Erst als Steve Jobs in den 90′ern von Apple zurückgerufen wurde, entwickelte sich der bis heute anhaltende Hype um die Gadget-Schmiede. Zu den größten Errungenschaften von Jobs zählen der iPod, das iPhone sowie das iPad. Alle drei Produkte revolutionierten die Technikbranche und brachten viele konkurrierende Unternehmen dazu, dem Vorbild Apple nachzueifern. Bill Gates, mit Microsoft jahrzehntelanger Hauptkonkurrent von Apple, sagte über die Apple-Ikone: “Ich habe Steve vor etwa 30 Jahren zum ersten Mal getroffen, und wir waren Kollegen, Mitbewerber und Freunde über mehr als die Hälfte unserer Leben.”

Trauer über Tod von Steve Jobs

Wenn ein großer Geist wie Steve Jobs stirbt, scheint für ein paar klitzekleine Momente auch das Dauerwetteifern gegeneinander in Vergessenheit zu raten. “Steve war so charismatisch brillant, dass er Menschen inspirierte, das Unmögliche zu tun”, wird beispielweise auch Google-Chef Eric Schmidt auf dem Online-Portal der Tagesschau zitiert. “Mich selbst daran zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, ist das wichtigste Mittel, das ich je gefunden habe, um die großen Entscheidungen meines Lebens zu treffen”, sagte Steve Jobs selber vor seinem Tod bei einer Rede vor Studenten in der renommiertern Universität Stanford.

  • Mitch:

    Es gab doch keine bessere Anerkennung, als das die meisten von seinem Tod über das Gerät, welches er entwickelt hat, erfahren haben.

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