Schauspieler und Sänger Peter Alexander ist tot

Es war ein einsamer Tod – und so waren auch die letzten Jahre Peter Alexanders, denn der Tod seiner Ehefrau und seiner Tochter nahm dem Sänger und Schauspieler die Lebensfreude. Er verstarb mit 84 Jahren am Samstag in seiner Villa in Wien. Peter Alexander will auf eigenen Wunsch kein öffentliches, sondern ein ruhiges Begräbnis. Der beliebte Entertainer möchte seine letzte Ruhestätte neben seiner 2003 verstorbenen Frau Hilde und seiner Tochter Susanne, die vor 2 Jahren 50- jährig bei einem Autounfall ums Leben kam. Peter Alexander plante alles akribisch im Voraus. Sogar eine Sondersendung anlässlich seines Todes- „ so sieht sein letzter Wille aus“

Peter Alexander entschlief einsam aber friedlich. „Er ist ganz friedlich bei sich zu Hause eingeschlafen. Friedvoll lag er in seinem Bett“, berichtete eine der wenigen engen Vertrauten des Entertainers der österreichischen Zeitung „Kurier“. Die Vertraute, Agnes Buchbinder, besuchte Peter Alexander noch am Abend vor seinem Tod mit ihrem Ehemann Rudolf. Ihr Freund Peter fühlte sich zwar am Vorabend nicht wohl. Trotzdem wollte er das mit ihm befreundete Ehepaar Buchbinder sehen, um nicht so einsam und alleine zu sein. Das war das letzte Treffen vor seinem Tod.

Peter Alexander hatte einen Wunsch, er wollte noch vor seiner Frau Hilde gehen. Dieser Wunsch wurde leider nicht erfüllt, denn er verstarb erst acht Jahre danach. Er plante jedoch alles schon vorab: sein eigenes Begräbnis und sogar seinen Nachruf. Das letzte Geleit wird ihm sein 47- jähriger Sohn Michael, seine beiden Enkelkinder und seine engsten Freunde geben. Nach dem Tod seiner Frau Hilde, die mit 71 Jahren verstarb und dem tragischen Unfalltod seiner geliebten Tochter Susanne zog sich Peter Alexander immer mehr in seiner Villa in Wien-Grinzing zurück.

Peter Alexander: Einsamer Tod in seiner Villa in Wien

Wenige Menschen fanden noch Zugang zu ihm. Mit dem befreundeten Ehepaar Buchbinder stand er auch mit seinem Chauffeur und Bodyguard Maximilian Staar im engen Kontakt. Noch am Abend des Freitags hatte Maximilian Staar mit Peter Alexander telefoniert: „Er klang nicht besonders fröhlich, aber auch nicht so, dass man sich hätte Sorgen machen müssen“, berichtete der Chauffeur traurig der Tageszeitung „Österreich“. „Am Samstagabend bin ich zu seiner Villa gefahren. Es brannte kein Licht und die Tür war verschlossen“, so Staar weiter, der den Gerüchten über den Tod seines Chefs zunächst keinen Glauben schenken wollte. In der Nacht zum Sonntag, um 0:02 Uhr, chickte die Pressesprecherin Peter Alexanders, Erika Swatosch, die Nachricht über den Tod des Entertainers.

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