Sarah Ferguson: Türkei fordert mehr als 20 Jahre Haft für “Fergie”

Sie kommt immer wieder in die Schlagzeilen: Auf Grund unangemeldeter Dreharbeiten soll die Ex-Gattin von Prinz Andrew hinter Gittern. Im Härtefall drohen ihr sogar 20 Jahre Haft! Das gönnen wir Ihr nun wirklich nicht! Sarah Ferguson meinte es gut, wollte lediglich auf das tragische Schicksal vieler Waisenkinder in der Türkei aufmerksam machen. Getarnt mit einer Perücke und einem Kopftuch hatte sich die Ex-Schwiegertochter der Queen heimlich Zugang in ein Waisenhaus verschafft.

Und was sie dort sah, war erschütternd! Nach Aussagen von »Spiegel Online« filmte das Kamerateam Ungeheuerliches. So soll es zu Videoaufnahmen gekommen sein, die kahl geschorene, verwahrloste Waisenkinder zeigen. Einige unter ihnen waren an Stühlen gefesselt, ein geistig zurückgebliebener Junge wurde in einem kleinen Holzkasten gefangen gehalten.

Die Ausstrahlung der Dokumentation erfolgte über den britischen Fernsehsender ITV1, knapp zwei Monate nach dem Dreh. Was dann kam, war eine Flut der Fassungslosigkeit. Jeder war bestürzt über das grauenhafte Schicksal, das diesen Kindern widerfährt. Besonders verfänglich: Laut »Stern« wurde das Bildmaterial genau zu dem Zeitpunkt ausgestrahlt, als bekannt wurde, dass die britische Regierung ihr Einverständnis für den türkischen Beitritt in die EU gegeben hat.

Drohen Ferguson wirklich 20 Jahre Gefängnis?

Die türkische Regierung zeigt sich ebenfalls entrüstet über das Filmmaterial, allerdings auf ganz andere Weise. Seit Ausstrahlung der Dokumentation im Jahre 2009 verlangt die Regierung ihre Auslieferung von Ferguson in die Türkei, weil die Herzogin durch die heimlichen Aufnahmen die Privatsphäre der Kinder verletzt habe.

Die türkische Nachrichtenagentur berichtete dagegen, dass die britische Regierung diesen Antrag zurückwies. Derzeit wird darüber spekuliert, ob sich die Herzogin diesen Anschuldigungen nun doch noch stellen muss. Sarah Ferguson war einst ein Teil der britischen Königsfamilie. Die geschiedene Ex-Ehefrau von Prinz Andrew passte sich jedoch nie so wirklich den königlichen Sitten an. Immer wieder folgten irgendwelche Skandale, immer wieder gab es Geldschwierigkeiten.

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