Penélope Cruz: “Niemand darf unsere Privatsphäre verletzen.”

Penelope Cruz in "Zerrissene Umarmungen" (Quelle: Amazon)
Penelope Cruz in "Zerrissene Umarmungen" (Quelle: Amazon)

Für Penélope Cruz könnte es zurzeit nicht besser laufen. In Javier Bardem hat sie einen liebevollen Ehemann gefunden, die Filmemacher reißen sich förmlich um ihre Schauspielkunst und erst kürzlich wurde sie zum ersten Mal Mutter. Klein Leo ist der Sonnenschein, nach dem sich die Schauspielerin immer gesehnt hat. Doch die Gefühle von Glück und Sorge liegen gerade, wenn es um ein Kind geht, sehr eng beieinander. Dass auch die Gefühlswelt von Penélope durch die Geburt ihres Sohnes ins Wanken gekommen ist, wurde spätestens nach ihrem Interview mit dem US-Magazin »Vogue« deutlich.

Schon jetzt macht sich die Schauspielerin sehr große Gedanken um Leos Zukunft. Anders als andere Prominente hegt die 37-Jährige nämlich den Wunsch, dass ihr Sprössling so gut es geht aus der Öffentlichkeit ferngehalten werden soll. »Ich will, dass mein Sohn – und meine Kinder, wenn ich noch mehr haben sollte – so anonym wie möglich aufwachsen«, so die Schauspielerin im Interview. Dass es der Oscar-Preisträgerin mit dieser Aussage ziemlich ernst ist, unterstrich sie mit dem Satz: » Die Tatsache, dass sein Vater und ich uns für diese Arbeit entschieden haben, gibt keinem das Recht, unsere Privatsphäre zu verletzen.«

“Wenn man dann das Gesicht des Babys sieht, verändert man sich für immer.”

Ein sensibles Thema, das sich die Paparazzi und viele Journalisten gerne zu Herzen nehmen dürfen. Doch während des Interviews wurde auch deutlich, wie sehr Penélope in ihrer Mutterrolle aufgeht. »Von der ersten Sekunde an spürt man diese Liebe. Das ist ein wahnsinnige Erfahrung – man verändert sich komplett, und zwar innerhalb einer Sekunde. Die Natur ist ziemlich gut zu uns, weil sie uns neun Monate Zeit gibt, sich darauf vorzubereiten… aber wenn man dann das Gesicht des Babys sieht, verändert man sich für immer«, so die Schauspielerin weiter. Diese offen ausgesprochenen Muttergefühle sollen Penélope sogar so nahe gegangen sein, dass sie mit den Tränen kämpfen musste.

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