Noah Becker: Hilferuf über Twitter – “Ich kann so nicht leben.”

Mit seinen gerademal 17 Lebensjahren hat der älteste Sohn von Boris Becker viel mitmachen müssen. Ständig diese Negativ-Schlagzeilen über seinen Vater, die eindeutigen Fotos, die wieder einmal belegten, dass sein Daddy seiner Mum fremdging. Was muss Noah Becker damals durch den Kopf gegangen sein? Und dann diese Paparazzi, die ihn seit seiner Geburt an den Fersen hängt. Keinerlei Privatsphäre, immer auf der Hut vor irgendwelchen sensationsgeilen Fotografen – eine schier unerträgliche Situation für ein Kind. Mittlerweile ist aus dem kleinen Jungen ein stattlicher junger Mann geworden, ein Teenager, der viel Zeit im Internet verbringt. Hierüber scheint er eine gute Möglichkeit gefunden zu haben, um sich seinen Frust und Ärger von der Seele zu schreiben.

»Ich will einfach wieder eine Familie. Ich wünschte, ich könnte die Zeit um zehn Jahre zurückdrehen, als ich noch keine Sorgen und eine Familie hatte«, traurige Worte, die der 17-Jährige erst vor Kurzem niederschrieb. Was anschließend folgte, ist als eindeutiger Hilferuf zu erkennen. Mit dem Satz: »Ich kann so nicht leben.« offenbarte Noah seine tiefe Verzweiflung. Scheinbar braucht er dringend jemanden zum Reden, eine vertrauenswürdige Person, der er seine Ängste und Probleme mitteilen kann. Doch hat er eine solche Vertrauensperson nicht schon längst in seiner 18-jährigen Freundin Rafaela gefunden?

Boris Becker sorgt sich um Sohn Noah

Und wie sieht es mit Elias, seinem jüngeren Bruder aus? Anscheinend sind Noahs äußerst besorgniserregende Worte nur bis zu seinem Vater Boris hervorgedrungen. In einem SMS-Verlauf, den Noah anschließend über Twitter veröffentlichte, versuchte Boris Näheres über Noahs Bemerkungen herauszufinden. Doch Noah versicherte ihm, dass alles gut sei. Ob sich der Ex-Tennis-Star mit dieser knappen Antwort zufriedengibt? Wer weiß, vielleicht steckt Noah auch einfach nur in einer ganz normalen kurzweiligen Teenager-Krise, wie so viele andere Jugendliche in seinem Alter auch. Oder er ist einfach nur mit dem verkehrten Fuß aufgestanden. Zu wünschen wäre es ihm!

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