Lindsay Lohan: Erneuter Verstoß gegen Bewährungsauflagen

Lindsay Lohan in "(K)Ein bisschen schwanger" (Quelle: Amazon)
Lindsay Lohan in "(K)Ein bisschen schwanger" (Quelle: Amazon)

Der Abgang saß! Während ihrer letzten Anhörung vor Gericht ließ die ansässige Richterin keine Gnade walten. Weil Lindsay Lohan zum wiederholten Male gegen ihre Bewährungsauflagen verstieß, wurde sie kurzerhand in Handschellen gelegt und abgeführt. Die Staatsanwaltschaft meint es dieses Mal ernst – sie fordert eine Gefängnisstrafe für die Schauspielerin. Oh Mann – oh Mann, was hat sie sich da nur wieder eingebrockt? Am 19. Oktober stand die 25-Jährige wieder einmal vor Gericht. Der Grund: Lindsay verstieß zum wiederholten Mal gegen ihre Bewährungsauflagen, musste sogar eine Kaution zahlen, um wieder freizukommen.

Nun darf sich die Skandalnudel nichts, aber auch wirklich gar nichts mehr zuschulden kommen lassen. Falls doch, wird sie automatisch festgenommen und wandert ins Gefängnis. Richterin Sautner sprach während der halbstündigen Anhörung auf die von Lohan nicht geleisteten Sozialstunden an. Eigentlich sollte die Schauspielerin volle 360 Stunden gemeinnützige Arbeit im »Downtown Women’s Center« verrichten. Doch Lindsay verkürzte die auferlegten Sozialstunden mal kurzerhand und vergnügte sich die letzten neun Stunden lieber auf ihre Weise im Ausland.

LiLo schon mit einem Fuß im Knast?

Auch ihr Anwalt plädierte auf nicht schuldig. Er versuchte dem Gericht zu vermitteln, dass Lohan aus beruflichen Gründen ins Ausland musste. Zudem verwies der Anwalt auf ein positives psychologisches Gutachten, welches belegen soll, dass sich die Schauspielerin ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein angeeignet habe. Die Richterin zeigte sich von der Ansprache jedoch sichtlich wenig beeindruckt und ließ die Angeklagte in Handschellen abführen.

Um wieder auf freiem Fuß zu kommen, musste Lohan tief in die Tasche greifen. 100.000 Dollar (knappe 72.960 Euro) leichter war sie schon bald wieder in Freiheit. Doch der Ärger um ihre verpassten Sozialstunden ist noch längst nicht ausgestanden. Bereits Anfang November wird sie wieder vor Gericht stehen und das Urteil, das dann ausgesprochen wird, könnte Lindsay so gar nicht in den Kram passen. Die Staatsanwaltschaft fordert nämlich eine Gefängnisstrafe.

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