Halle Berry & Gabriel Aubry: Sorgerechtsstreit endet in Therapie

Halle Berry in "Gothika" (Quelle: Amazon)
Halle Berry in "Gothika" (Quelle: Amazon)

So kann ein Sorgerechtsstreit auch enden: Das Gericht in Los Angeles hat für Halle Berry, Gabriel Aubry und das gemeinsame Töchterchen Nahla eine gemeinsame Familientherapie angeordnet. Mit diesem Urteil soll in erster Linie bewirkt werden, dass der kleinen Nahla der psychische Druck, entfacht durch den Streit ihrer Eltern, genommen wird. Eine gemeinsame Therapie: Mit diesem Urteil müssen sich die Streithähne Halle Berry und Gabriel seit Montag, dem 30. Januar wohl oder übel zufrieden geben. Mit dieser Anordnung versucht das Gericht in L.A. den Sorgerechtsstreit um Töchterchen Nahla endgültig zu beenden.

Seit Monaten ist die dreijährige Tochter von Schauspielerin Halle Berry und Gabriel Aubry den Streitattacken ihrer Eltern ausgeliefert, ein Zustand, dem nach Meinung des Gerichtes nur mithilfe einer neutralen Person entgegengewirkt werden kann. Nach Aussagen des Internetportals » tmz.com« soll der zuständige Richter auf eine Familientherapie bestanden haben, eine Entscheidung, mit der sich zumindest Halle einverstanden fühlt.

Therapie statt Rosenkrieg…

Während der Therapie sollen mithilfe einer neutralen Person mögliche Wege gefunden werden, die der dreijährigen Tochter von Halle und Gabriel dabei helfen sollen, die Trennung ihrer Eltern besser zu verarbeiten. Überdies sollen auch die Schauspielerin und ihr Ex eine Möglichkeit erhalten, über bestehende Probleme und Missverständnisse zu diskutieren. Und akuter Gesprächsbedarf ist mehr als vorhanden, schließlich soll sich Aubry erst vor kurzem gegenüber Nahlas Kindermädchen sehr aufbrausend verhalten haben. Diese behauptet nämlich, dass sie von Aubry geschubst worden sei, während sie die kleine Nahla auf ihrem Arm hielt.

Das Kindermädchen erstattete Anzeige und auch Berry zeigte sich überaus entsetzt über Aubrys Gewaltausbruch, wollte ihrem Ex sogar das Kontaktrecht zu Nahla verbieten. Daraufhin wandte sich auch Aubry an das Gericht um einen Antrag auf Verleumdung zu stellen. Doch zu ihrer Verwunderung, besann sich der Richter bei seiner Urteilsverkündung weder auf Berrys noch auf Aubrys Antrag – er entschied sich für den Weg, der sich für die gemeinsame Tochter als der bessere erwies, eine Familientherapie.

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