DSDS 2011: Dieter Bohlen ätzt gegen “Alfi Hartkor” Andreas Gerlich

Und wieder hatten wir geneigten Zuschauer am Samstagabend das Vergnügen uns ein weiteres DSDS-Casting rein zu ziehen. Dabei mussten wir erneut feststellen, dass das selbst ernannte Jury-Oberhaupt Dieter Bohlen keine Gnade bei talentfreien Kandidaten walten lässt, wenn es um deren gesanglichen und (un)beweglichen Entgleisungen geht. Samstagabend, bei unserer geliebten Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, griff der Juryboss mal wieder so manch hoffnungsvollen, jedoch hoffnungslos untalentierten Bewerber bis auf Messers Schneide verbal an! Den Aspiranten auf ein süßes Starleben flogen auch diesmal die Beleidigungen nur so um die unmusikalischen DSDS-Lauscher.

Das erste undankbare Bohlen-Opfer war der 30-jährige Andreas Gerlich alias „Alfi Hartkor“ man nennt ihn auch „Mr. Scooter“ oder eben auch „Wicked-Man“. Ganz klar, der Dieter ist von denen nicht durchs Casting gekommenen DSDS-Wiederholungstätern sichtlich genervt, denn sie verschwenden nur seine kostbare Jury-Zeit.

So weit so gut – diesmal sang der hoffnungslos unbegabte „Freak“ „Let the dream come true“, ursprünglich von DJ Bobo. Sein saumäßiges Englisch ließ den Song als einen etwas anderen Titel rüber kommen: „Lät se triem kamm tru“, sang der Talentfreie so ganz ohne „th“ und in einer hundsmiserablen englischen Aussprache. Das ließ den Dieter gleich anfänglich die Geduld verlieren: „Du bist hier der Loser. Du kannst nix. Feierabend!”

Die Verwendung, die Bohlen für ihn hätte folgte gleich anschließend: „Ich könnte dich in meinem Garten vergraben, als Kompost für die Blumen“, so das „böse“ Jury-Oberhaupt. Wow! Die Kompostnummer hat definitiv gesessen!

DSDS 2011: “Du klingst, als hättest du Stromausfall in deinen Stimmbändern.”

Dann kam der 22-jährige Celal. Ausgerechnet bedeutet sein Name auch noch „Der Auserwählte“. Dieser rang nach Luft, um den Super Hit „Sweat“ von Inner Circle vorzujaulen. Anschließend machte er sich auch noch unnötigerweise an den Alica-Keys-Song „If I Ain’t Got You“ zu schaffen.

Das war selbst Dieter Bohlen zu viel des Guten: „Das Problem ist, dass deine Stimme so klingt, als hättest du einen Frosch im Hals. Ruf bei Google an und lass deine Stimme wegpixeln“, so der Jury-Fiesling. Auch Gentianas, nach eigener Einschätzung mit einer „kraftvollen Stimme“ gesegnet, reizte den Juroren zu einer verbalen Entgleisung die gesessen hatte: „Du hast Gleichstromschwankungen. Du klingst, als hättest du Stromausfall in deinen Stimmbändern.“

Für die 25-jährige Zazou, die beim Antreten vor der Jury schon mit ihrer äußerst charmanten Erscheinung für Begeisterung bei dem dafür anfälligen Bohlen sorgte, hatte der Meister fast zärtliche Worte auf Lager. „Du wirkst auf mich wie eine junge Whitney Houston in edel“, so der vom strahlenden Lächeln der hübschen Kandidatin verzauberte Dieter. Für ihren vorgetragenen Titel von Joss Stone „Right To Be Wrong“ bekam die junge Frau großes Lob vom Big Boss. Und das will was heißen…

Kommentieren