Dschungelcamp 2011: Ein Camp voller Loser?

Foto: RTL / Stefan Gregorowius
Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Über den Unterhaltungswert der vom RTL ab 14. Januar 2011 ausgestrahlten Sendung „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ kann man ja geteilter Meinung sein. Um allerdings als „Star“ zu dieser quotenstarken Produktion im australischen Dschungel eingeladen zu werden, gegen entsprechendes Honorar versteht sich, hilft es schon, wenn der ausgesuchte Teilnehmer exzentrisch, erfolglos und vorzugsweise auch noch pleite ist…

Welcher erfolgreiche und gut verdienende Sänger, Moderator, Schauspieler etc. würde sich denn freiwillig sinnlosen Prüfungen bis an die Ekelgrenze aussetzten und Gefallen daran finden Würmer zu essen oder Ratten zu streicheln? Ein bequemes Bett gegen ein unbequemes Campingbett einzutauschen macht auch wenig Sinn. Im Showbusiness Erfolgreiche fliegen daher nicht in den Dschungel nach Australien, sondern zu Dreharbeiten oder Aufzeichnungen im Film-, Fernseh- oder Tonstudio.

Dschungelcamp 2011: Abgehalfterte Stars und Ex-Playmates?

Wer sind nun die ausgewählten Kandidaten für das Dschungelcamp 2011: Ex-Hippie Rainer Langhans spricht vor seiner Abreise offen darüber, was er sich durch die Teilnahme am Dschungelcamp verspricht: „Ich war einmal sehr bekannt und jetzt weg vom Fenster und hoffe, mich zu resozialisieren.” Das gilt nicht für die ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin Sarah Knappik, die außer ein paar Schlagzeilen noch nicht viel erreicht hat. Und bei Katy Karrenbauer drückt wegen eines versiebten privaten Investments der Schuh.

Vielleicht verspricht sich auch der Schauspieler Peer Kusmagk durch seine Teilnahme mehr Aufmerksamkeit für sein abgebranntes und wieder eröffnetes Restaurant in Berlin. Bei den anderen Teilnehmern, wie dem „Jahrhundert-Playmate“ Gitta Saxx, Hochzeitsplaner Frank Matthee , Ex-Bro’Sis-Sängerin Indira Weis, die sich noch schnell vor ihrem Einzug ins Dschungelcamp für den „Playboy“ ausgezogen hat, oder Eva Jacob , scheinen die zu erwartende Aufmerksamkeit durch die Medien als auch die Zahlung der nicht geringen Summe von 50.000 Euro zu Beginn der 14-tägigen Dschungelschinderei der Teilnahmegrund zu sein. Da ist es wirklich nicht mehr wichtig, wer am Ende der Quälerei der „Dschungelkönig“ wird…

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