Dead Space 2 Test: Der Weltraum-Horror für PS3 & Co. im Vorab-Test

Quelle: Amazon
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Bereits mit dem ersten Teil katapultierte sich “Dead Space” in die Eliteklasse der Ego-Shooter. Dead Space war in puncto Spannung, Gruselfaktor und Spielspaß bereits ein Meilenstein im Action-Genre. Der jetzt erscheinende zweite Teil steht diesem Anspruch in nichts nach, die “Marke” Dead Space manifestiert sich weiter als packender SciFi-Horror erster Klasse. Die unheimliche, Angst einflößende Atmosphäre die Visceral Games entstehen lässt, kann sich mehr als sehen lassen – wie unser erste Dead Space 2 Test zeigt: Schockeffekte, exzellente Grafik und eine grandiose Soundkulisse sorgen für eine perfekte Grundstimmung im düsteren Weltall.

Zu dieser Atmosphäre des Unbehagens tragen zudem die verstörenden Psycho-Attacken Isaacs, die zusammen mit den unheimlich Grafikeffekten und dem düsteren Sound wahren Horror verbreiten, bei. Doch leider wird mit laufender Spielzeit der Spannungsbogen durch stets wiederkehrende Elemente und Abläufe ein wenig getrübt. Zudem artet das Ende des Spiels in eine Gewaltorgie aus und verliert daher den eigentlichen Reiz des Spiels. Denn dieser besteht aus der sehr gut gelungenen Mischung aus Action, Spannung, Rätseln und Geschicklichkeitselementen. Ein kleines Manko in unserem Dead Space 2 Vorab-Test ist zudem die geringe Anzahl an Endgegnern, die ruhig zahlreicher hätten ausfallen dürfen.

Die Hauptfigur des Spiels macht in Sachen “Charakter” einen deutlichen Sprung nach vorne. Isaac beginnt in Dead Space 2 nicht nur endlich zu reden, sondern zeigt im neuen Teil sogar des öfteren sein Gesicht. Das innovative HUD-System weiß hier ebenso zu beeindrucken wie bereits beim ersten Teil. Das gilt auch für die Kinese- und Stase-Fähigkeiten sowie einen Großteil der Bewaffnung.

Dead Space 2 Test: Steuerung, Multiplayer, Extractions und, und, und…

Der Eindruck wird allerdings dadurch ein wenig getrübt, dass sehr viele Features vom Vorgänger übernommen wurde und insgesamt nur wenig Neues auf einen wartet. So gehören ein paar neue Nekromorphs, freie 360 Grad-Steuerung im Vakuum und ein verbessertes Navigationssystem zu den wenigen wichtigen Neuerungen bei Dead Space 2. In Sachen Spielzeit ist man etwa auf dem gleichen Niveau, denn sowohl die Flucht von der Ishimura als auch von der Sprawl liegt bei ca. 12-15 Stunden Spielspaß.

Der Mehrspielermodus ist bei Dead Space 2 sehr gut umgesetzt worden und zudem sehr motivierend. Eine klares Plus in unserem Dead Space 2 Test! Wer sowohl eine PS3 als auch eine Xbox 360 sein Eigen nennen kann, sollte lieber zur limitierten Fassung für die Sony-Konsole greifen. Technisch sind zwar alle Versionen identisch, doch hat die PS3-Version den Bonus, dass sehr gute Dead Space: Extraction in einer verbesserten HD-Version und mit noch präziserer Move-Steuerung mitzuliefern.

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