Brit Awards 2011: Sieger und Top-Acts – Take That, Justin Bieber & Co.

Die Verleihung der Brit Awards ist alljährlich ein riesiges Medienspektakel, denn sie gehören zu den wichtigsten Musikpreisen überhaupt. Wer hier ausgezeichnet wird, der hat es wirklich geschafft! Da ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass dieses Ereignis zum Promiauflauf der Stars und Sternchen schlechthin gehört. In diesem Jahr wurde die Brit Awards-Verleihung zur Party für die britische Gruppe „Take That“.

„Take That“ werden in Great Briten wie Volks-Helden gefeiert. Bei den Brit Awards ließen sie die Bühne mit dem „Union Jack“ toben. Anschließend siegte die Gruppe auch noch in der begehrtesten aller Kategorien des Musikpreises. Sie wurden zur besten „Britischen Gruppe“ gewählt. Den heiß begehrten Titel hatte die einstige Boy-Group, bestehend aus fünf jungen Männern, die in der Zwischenzeit um die 40 Lenzen zählen, nicht einmal in den neunziger Jahren, auf dem Höhepunkt ihres Erfolges bekommen.

„Ich kann nur sagen: Danke, dass Du zurückgekommen bist“, ließ Mark Owen auf der Bühne zu Robbie Williams verlauten. Dieser war nach seiner weltweiten Solo-Karriere letztes Jahr wieder zu der vereinigten „Take That“- Gruppe gestoßen. Die neue Platte „Progress“ schlug sofort ganz oben in den Charts ein. Die Tour- Tickets verkauften sich in einer absoluten Spitzenrekordzeit.

Brit Awards 2011: Neue Arena & neue Awards

Die Verleihung der Brit Awards hat sich diesjährig wesentlich moderner präsentiert. Das schlug sich auch an der Ausstattung, sowie an der Auswahl der Gewinner nieder. Die beliebte Preisverleihung wurde in einer Arena abgehalten. Durch die Größe konnten 20 000 Menschen in diesem Jahr mitfeiern. Die neue „Brit Awards“-Trophäe kreierte die britische Mode-Ikone Vivienne Westwood.

Hatten die Brit Awards bisher auch Probleme, „Urban Music“ wie Hip-Hop oder R&B zu ehren, würdigte man das Musikgenre diesmal anders. Hip-Hopper Tinie Tempah, der als einer der wenigen britischen Rapper auch in Amerika Aufmerksamkeit errungen hat, wurde zum „Britischen Durchbruch-Act“ gekrönt. Auch seine Single „Pass Out“ bekam einen ehrenvollen Preis. Der Rapper Plan B wurde „Bester britischer männlicher Solokünstler“. Das „Britische Album des Jahres“ ist von Country-Rhythmen durchtränkt. „Sigh No More“ von der Indie-Folk-Band Mumford And Sons.

Bei der Würdigung der internationalen Ebene kam es neben den zu erwartenden Gewinnern auch zu ungeahnten Überraschungen. Die Platte „The Suburbs“ der kanadischen Indie-Band Arcade Fire wurde zum besten „Internationalen Album“ gekrönt- und die Gruppe zur besten „Internationalen Gruppe“. Ihren Brit Award bekamen sie von der Tennis-Legende Boris Becker persönlich überreicht.

Brit Awards 2011: Justin Bieber “Internationaler Nachwuchs-Star”

Der 16- jährige Teenie-Schwarm, Sänger und mittlerweile auch Schauspieler, Justin Bieber aus Kanada durfte sich selbst als „Internationaler Nachwuchsstar“ betrachten. Der füllige amerikanische Sänger Cee Lo Green, „Forget You/Fuck You“ wurde zum besten „Internationalen männlichen Solokünstler“ gekürt.

Die neue Brit Awards-Arena wurde durch die Sängerin Rihanna angeheizt. Rihanna wurde zur besten „Internationalen weiblichen Solokünstlerin“ gewählt. Rihanna gab eine Zusammenstellung ihrer Hits zum Besten. Sie bekam ihre Auszeichnung von Cheryl Cole überreicht. Cheryl Cole ging aber leider in diesem Jahr leer aus. „Das ist etwas ganz Großes“, sagte Sängerin Rihanna und bedankte sich für ihre Auszeichnung.

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