Batman: Arkham City Test – Das GTA für DC-Comic-Fans

Screen: Batman - Arkham City (PS3)
Screen: Batman - Arkham City (PS3)

Es der Geheimfavorit auf jedem Wunschzettel zu Weihnachten – und für echte Comic-Fans ohnehin ein Muss. Batman: Arkham City, der Nachfolger des mittlerweile legendären “Arkham Asylum”, bannt momentan ganze Spielergenerationen vor der Konsole. Der dunkle Ritter ist zurück – und das mit einem noch packenderen Epos und einer Welt, die das Open-Worldler-Herz höher schlagen lässt. In unserem Batman: Arkham City Test klären wir, ob das Game seinen Lobesgesängen, die derzeit durch die Fachpresse gehen, tatsächlich gerecht wird – und ob sich eventuell auch die Original-GTA-Macher von Rockstar Games warm anziehen müssen. Wir sind mit dem finsteren Rächer eine Nacht lang auf Patrouille gegangen, dabei jeder Menge fieser Gesichter begegnet und wären fast nicht mehr aus der DC-Comicwelt wieder aufgetaucht!

Die DC-Comics sind Kult, genauso ihre Helden – und mit ganz vorne in dieser Riege spielt auch Batman. Logisch, dass alt eingestandene Comic-Leser immer mit der Nase rümpfen, wenn einer ihrer Helden den Weg auf die Konsole findet. Nicht so bei “Arkham Asylum”, der Vorgänger von “Arkham City” begeisterte selbst größte Skeptiker. Das Game fing das einzigartige Batman-Universum so detailgetreu und spannungsgeladen ein wie kein einziger Titel zuvor. Ja – man könnte behaupte, “Arkham Asylum” war das beste virtuell inszenierte Abenteuer eines Comichelden überhaupt. Bis dato! Einziger echter Kritikpunkt war die fehlende Bewegungsfreiheit – und das ändert sich mit “Arkham City” schlagartig.

Batman: Arkham City Test – Ein El Dorado für Comic-Virtuosen

In unserem Batman: Arkham City Test fällt genau das zu allererst auf: Die fast grenzenlose Bewegungsfreiheit, ein Hauch des GTA-Geists schwebt über unserem DC-Helden, auch wenn die Handlungsspielräume in “Arkam City” noch nicht so vielfältig sind wie bei den Open-World-Göttern von Rockstar Games. Comicfans finden sich aber in einem echten El Dorado wieder: Von Anfang kann die gesamte Stadt erkundet werden, Nebenquests erschließen sich eher zufällig auf einer der vielen Entdeckungstouren.

Das Kampfsystem ist zwar minimal überarbeitet worden, gleicht aber dennoch dem bewährten System des erfolgreichen Vorgängers. Wer sich in “Arkham Asylum” schon zu Hause fühlte, darf sich im zweiten Teil nun ganz nach Herzenslust austoben. Alle, die Neuland betreten, haben reichlich Gelegenheit, sich mit dem Kampfsystem vertraut zu machen – denn in “Arkam City” lauern über jeder Häuserschlucht böse Ganoven, die den Garaus gemacht werden wollen. Mit von der Partie sind natürlich auch wieder bekannte Batman-Erzfeinde wie der Joker, der Pinguin und der Riddler – in “Arkham City” erhält der dunkle Ritter auch Unterstützung durch Catwoman und seinen treuen Gehilfen Robin.

Arkham City Test: Batman at its best auf PC & Konsolen

Das Game überzeugt in unserem Batman: Arkham City Test nicht nur wegen seines weitläufigen Areals, sondern vor allem auch wieder durch die spielerische Tiefe. Gegner wie der Joker oder Rätsel-König “The Riddler” tauchen nicht einfach wie aus dem Nichts auf; sie alle sind in eine Story eingebettet, die fast genauso filmreif daher kommt wie “The Dark Knight”. Auch der Kinostreifen sprach dank seiner düsteren, beklemmenden Atmosphäre nicht nur Comic-Kenner an – und genauso verhält es sich auch bei “Arkam City”. Nicht ohne Grund vergaben die Tester großer, renommierter Magazine gleich reihenweise Bestnoten (z. B. GamePro: 95%, Gameswelt: 91%). Auch Chip Online vergibt in seinem Arham City Test die Empfehlung: “Unbedingt spielen!”; der wir uns bedingungslos anschließen können. Das neueste Batman-Game dürfte einer der ganz großen Renner unter dem Weihnachtsbaum werden. Erschienen ist Batman: Arkham City bereits für PS3 und Xbox 360, Release für den PC ist der 25. November. Und übrigens: Auch für die von Nintendo angekündigte Wii U soll eine Version bereits in Arbeit sein.

Cover/Titel Entwickler Preis Zum Angebot
Rocksteady Studios ca. 60 Euro

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